{"id":8,"date":"2015-04-30T08:53:21","date_gmt":"2015-04-30T06:53:21","guid":{"rendered":"https:\/\/bonif.org.dd27824.kasserver.com\/projekt\/?page_id=8"},"modified":"2015-05-19T13:54:33","modified_gmt":"2015-05-19T11:54:33","slug":"historisches","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bonif.org\/?page_id=8","title":{"rendered":"Historisches"},"content":{"rendered":"<h2>Historisches<\/h2>\n<p>Nach dem <strong>Hochwasser<\/strong> im September 1882, einer der gr\u00f6\u00dften \u00dcberschwemmungskatastrophen, die S\u00fcdtirol erlitten hat, wurde die gesamte Talsohle zwischen Bozen und San Michele vom Geschiebe der Etsch \u00fcberflutet. Die Wassermassen blieben f\u00fcnf Monate lang liegen, und erst im Februar 1883 konnten sie abgeleitet werden. Die \u00fcberschwemmte Fl\u00e4che zwischen Gmund (bei Auer) und Salurn bildet das heutige Einzugsgebiet des <strong>Bonifizierungskonsortiums \u201eGmund &#8211; Salurn\u201c<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Etschregulierungsgenossenschaften, die nach dem Gesetz vom 23.04.1879 in Zusammenarbeit mit der Regierung die Ma\u00dfnahmen zur Etschregulierung durchf\u00fchrten, wurden aufgel\u00f6st. Mit Gesetz vom 31.10.1893 verf\u00fcgte Kaiser Franz Josef die Zwangseinsetzung der \u201eEtschregulierungs-Erhaltungsgenossenschaft \u201eGmund &#8211; San Michele\u201c, welche die Erhaltungsarbeiten in der mit Gesetz von 1879 bezeichneten Sektion \u201ezwei\u201c der Etschregulierung \u00fcbernahm. Mit Dekret vom 2. November setzte die K. u. K. Statthalterei von Bozen eine Kommission ein, welche die \u00dcbergabe der Etschregulierungsbauten an das neue Konsortium vornahm.\u00a0Zum Pr\u00e4sidenten der Kommission wurde Distrikthauptmann Antonio Posselt-Csorich ernannt. Zum ersten Pr\u00e4sidenten der II Sektion wurde Alfons Ritter von Widmann Staffelfeld-Ulmburg ernannt.<\/p>\n<p>Mit K.D. 13.02.1933 Nr. 215 wurde die Etschregulierung in Bonifizierungskonsortium \u201eGmund &#8211; San Michele\u201c umbenannt, die Kompetenzen auf die Kan\u00e4le eingeschr\u00e4nkt, und im Sinne von Art. 862 des Zivilgesetzbuches als K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts anerkannt. Auf Grund des Autonomiestatutes von S\u00fcdtirol vom Jahre 1972 wurden mit Dekret des Pr\u00e4sidenten der Republik Nr. 279 vom 22.03.1974 die Kompetenzen des Konsortiums auf die Provinz Bozen beschr\u00e4nkt; mit Beschluss der S\u00fcdtiroler Landesregierung vom 15.04.1985 Nr. 1558, wurde das Bonifizierungskonsortium \u201eGmund &#8211; San Michele\u201c aufgel\u00f6st und das Bonifizierungskonsortium \u201eGmund &#8211; Salurn\u201c mit Sitz in Neumarkt, als nat\u00fcrlicher Nachfolger, mit allen Rechtswirkungen des aufgel\u00f6sten Konsortiums neu gegr\u00fcndet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Historisches Nach dem Hochwasser im September 1882, einer der gr\u00f6\u00dften \u00dcberschwemmungskatastrophen, die S\u00fcdtirol erlitten hat, wurde die gesamte Talsohle zwischen Bozen und San Michele vom Geschiebe der Etsch \u00fcberflutet. Die Wassermassen blieben f\u00fcnf Monate lang liegen, und erst im Februar 1883 konnten sie abgeleitet werden. Die \u00fcberschwemmte Fl\u00e4che zwischen Gmund (bei Auer) und Salurn bildet &hellip; <a href=\"https:\/\/bonif.org\/?page_id=8\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Historisches<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":651,"parent":0,"menu_order":3,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"class_list":["post-8","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":594,"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/8\/revisions\/594"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/651"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bonif.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}